Testbericht Gum Plus von just mobile

TobiAllgemein, Testberichte1 Comment

Wer kennt das nicht, man ist draußen in der Natur, geht wandern, geocachen, klettern und hat sein schönes neues iPhone dabei. Mehr braucht man ja nicht mehr, Bilder schießen, Filme drehen, Schatzsuche, Navigation usw., alles in einem Gerät vereint. Ein hoch auf das 21. Jahundert. Nur hilft einem das schönste Gerät nichts, wenn der Akku schlapp macht, wäre ja auch kein Problem wenn doch an jedem Kletterfelsen mittlerweile eine 220V Steckdose (bitte liebe IG-Klettern ändert das) installiert wäre. Wie oft ist es schon passiert, dass euch der Akku bei einer 12+ Rotpunkt Begehung eures Freundes im Stich gelassen habt und somit die Freundschaft auf eine echte Bewährungsprobe gestellt wurde? Aber damit ist jetzt Schluß! Es gibt soll ja Hersteller geben, die genau für solche Fälle ein Produkt anbieten und damit auch noch einen redot design award gewinnen. just|mobile ist so ein Hersteller und das Produkt heißt „Gum Plus“ (mit G).

Verpackung

Apple Style

Wer einen Design Award gewinnt muss natürlich auch die passende Verpackung dazu bieten. Schlicht und vom Design stark an Apple angelehnt. Nichts aufregendes aber soll eine Verpackung auch nicht sein.

Auspacken

Inhalt der Packung

[sliding_content2
title=“Lieferumfang“]Li-ion Akku mit einer Kapazität von 4400mAh, USB zu Mini-USB Kabel, USB zu iPhone-Stecker und eine Tasche.
[/sliding_content2] Das Auspacken erinnert an Apple, alles geht leicht von der Hand und braucht keine Angst um seine Pulsadern zu haben.

Der Akku

Statusanzeige und An-/Ausschalter

Der 4400mAh Li-ion Akku liegt gut in der Hand, ist allerdings entsprechend seiner Kapazität auch auffallend schwer. Auf der Oberseite befindet sich der Button zum Einschalten und 4 Status LEDs. An der Oberkant findet man den Mini-USB-Anschluss zum aufladen an der Unterseite den USB-Anschluss zu Verbindung mit dem iPhone.

Mini-USB

USB

Die Kapazität des Gum Plus entspricht ca. dem 4 fachen des Standard iPhone 3Gs 1150mAh Akkus. Was ziemlich ordentlich ist. Allerdings hat das auch seinen Preis der Akku braucht ca. 4 Stunden bis er komplett geladen ist. Ich habe zum laden das Standard iPad Ladegerät verwendet. Ich vermute an einem Laptop-USB Anschluss braucht das Ganze noch länger.
Laut Hersteller kann mit einem komplett aufgeladenen Gum Plus der Akku des iPhones 3Gs 4mal bis zu 90% wiederaufgeladen werden. Leider hatte ich bis jetzt nicht die Möglichkeit das zu testen.

Handling

iPhone mit Akku verbunden

Der Gum Plus (eingeschaltet) wird einfach mit dem mitgelieferten Kabel mit dem iPhone verbunden und schon stehen einem die 4400mAh am iPhone zur Verfügung. Allerdings wird das Gerät merklich unhandlicher und ein einfaches in die Hosentasche schieben ist auch nicht mehr. Aber damit kann ich leben.

Fazit

Für mich war das Gum Plus von just|mobile der beste Kompromiss mit seiner unschlagbaren Akkukapazität von 4400mAh. Idealerweise kann ich das iPhone hierüber 4x laden ohne eine Steckdose in der Nähe zu haben, bis dann auch das Akkupack wieder an die Steckdose muss. Gerade bei längeren Wanderungen mit iPhone Navigation oder Geocaching perfekt. Allerdings hat das Ganze natürlich seinen Preis, es ist mit knapp 65 Euro
(externer Link zu Amazon) wirklich nicht billig und es macht angesteckt das iPhone natürlich extrem unhandlich.

Als Alternative wäre für mich nur das Mophie Juice Pack Air (externer Link zu Amazon) in Frage gekommen, Vorteil ist ganz klar die Handlichkeit, nur fand ich den Akku extrem schwach, außerdem wird der Akku nicht mit dem standardmäßig mitgelieferten iPhone Ladekabel geladen sondern mit einem Mini-USB Kabel. Was zum Beispiel bei Autoladegeräten zu Inkompatibilität führt.

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One Comment on “Testbericht Gum Plus von just mobile”

  1. Ich denke, das ist wirklich eine sinnvolle Erfindung. Natürlich ist es ein bißchen schade, dass man dann immer wenn man draußen ohne Steckdose unterwegs ist, so einen schweren Akku-Block mitschleppen muss, aber anders geht es wohl nicht. Vielleicht wird es ja irgendwann die Möglichkeit geben, bessere Akkus in die Smartphones einzubauen, so dass man auch mal einen Tag geocachen kann, ohne das einem das Telefon absäuft. Ich spiele jetzt jedenfall mit dem Gedanken, mir dieses schicke Teil zuzulegen. Im Moment ist das wohl die sinnvollste Lösung.

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