Der GROSSE Chalk Testbericht

Tobibouldern, klettern, Testberichte0 Comments

Es gehört praktisch zum guten Ton das jede Outdoormarke sein eigenes Chalk anbietet und als wäre das nicht noch schlimm gibt es noch eine Vielzahl anderer Chalkhersteller, ja sogar Boulderhallen bringen ihr eigenes Chalk heraus. Hier eine Zusammenfassung der Chalks die mir die letzen Jahre über den Weg gelaufen sind.

Climbers Cocaine

Climbers Cocaine
Preis 113g: 5,50 Euro
Preis/g: 5 Cent

Für mich das feinste und weichste Chalk im ganzen Vergleichstest. Wenn man zum ersten mal in seinen mit „Climbers Cocaine“ gefüllten Chalkbeutel greift möchte man am liebste gar nicht mehr seine Hände herausnehmen. Dadurch lässt es sich wunderbar gut verteilen und es hält lang. Sehr positiv ist mir auch die Tüte aufgefallen, die sich sehr gut wiederverschließen lässt.

Allerdings sollte man sich im Klaren sein, dass das Chalkbag sehr gut verschließbar ist und ob ein solch feines Chalk überhaupt noch gesund ist. Außerdem ist es verhältnismäßig teuer.

Vorteile:
+ lässt sich sehr gut verteilen und auftragen
+ sehr guter wiederverschließbarer Beutel
+ cooler Name

Nachteile:
– so extrem fein, dass ich nicht weiß ob es noch gesund ist
– teuer

Climbers Cocaine

Skylotec Chalk Powder

Skylotec Chalk
Preis 250g: 7,95 Euro
Preis/g: 3 Cent

Das Skylotec Chalk ist uncut, das heißt es besteht aus „Chalkbrocken“, was mich persönlich total stört. Ich frage mich wo darin der Vorteil liegen soll (Vielleicht kann mir jemand der Leser das beantworten)?! Eigentlich schade, da der Chalk an sich schon weich und fein ist und sich somit super verteilen lässt. Wer auf Klumpen steht, ausprobieren.

Vorteile:
+ lässt sich sehr gut verteilen und auftragen
+ sehr guter wiederverschließbarer Beutel aus Papier

Nachteile:
– teuer
– Klumpen

Skylotec Sports

The Chalker

The Chalker
Preis 300g: 8,00 Euro
Preis/g: 2,5 Cent

Ein relativ unbekanntes Chalk ich habe es vor längerem beim Fietzophren in Nürnberg entdeckt. Ich finde es sehr gut, es ist bei weitem nicht so fein wie das Climbers Cocaine, aber das muss ja kein Nachteil sein. Es lässt sich sehr gut verteilen. Allerdings ist es auch nicht billig.

Vorteile:
+ lässt sich sehr gut verteilen und auftragen
+ sehr guter wiederverschließbarer Beutel
+ nicht so fein

Nachteile:
– teuer

Austria Alpin

White Gold – Liquid Chalk

White Gold Liquid Chalk
Preis 150ml: 8,95 Euro
Preis/ml: 6 Cent

Das Liquid Chalk von White Gold hat mich sehr überzeugt. Sofort nach dem einreiben und einer kurzen Trocknungszeit bildet sich auf der Haut ein weißer Belag, der je nach individueller Handfeuchtigkeit einen guten Griß erzeugt. Bei mir hat es ca. 5 Boulder gehalten bis ich „nachchalken“ musste. Jedoch haben wir es auch bei einem Freund mit stärkerer Handfeuchtigkeit ausprobiert und hier was schon nach dem ersten Mal ein nachcremen notwendig, es ließ sich mit etwas normalem Chalk verlängern aber leider sind damit die Vorteile dahin.
Die Vorteile liegen für mich auf jeden Fall darin dass kein Chalkstaub entsteht und somit eine gesundheitliche Belastung ausgeschlossen wird. Außerdem ist die Verpackung klein und handlich. Wahrscheinlich würden sich auch die Hallenbetreiber über einer breitere Anwendung freuen, sie müsste weniger ihre Griffe putzen.
Allerdings fehlt der Coolnessfaktor und es ist im Verhältnis teuer.
Vorteile:
+ kein Chalkstaub
+ kleine und handliche Packungsgröße
+ keine verchalkten Griffe mehr

Nachteile:
– teuer

Bergfreunde 100% Chalk

Preis 300g: 5,36 Euro
Preis/g: 1,7 Cent

Für mich das Chalk der Wahl. Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis und es erfüllt voll und ganz seinen Zweck! Mehr gibt es hier auch gar nicht zu schreiben.
Vorteile:
+ bestes Preis-/Leistungsverhältnis
+ tut was er soll

Bergfreunde

eco grip gel

eco grip gel
Preis 100g: 11,90 Euro
Preis/g: 12 Cent

Für mich die größte Enttäuschung im Test. Die Konsistenz des Gels ist leider überhaupt nicht gelig sondern bröckelig, das macht es zum einen schwer zu dosieren zum anderen meiner Meinung in Boulder- und Kletterhallen nicht anwendbar. Denn selbst wenn ich mir Mühe gegeben habe, verteilte ich schön das ganze Zeug in der Halle und ich weiß nicht ob das von den Hallenbetreibern auf Dauer gern gesehen wird. Außerdem lässt es sich ganz schwer dosieren und mit einem Preis von 11,90 Euro kann es dann ganz schnell teuer werden.

Durch die oben genannten Kritikpunkte, habe ich das Gel gar nicht auf seine Wirksamkeit getestet.

nst

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