Testbericht Ocun Paddy Kava v2 Bergfreunde Crashpad

Tobibouldern, Frankenjura, Testberichte0 Comments

Ocun Paddy Kava v2 Bergfreunde Crashpad

Review Summary:

Fazit

Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist die Matte sehr lohnenswert, das geringe Gewicht, die Flexibilität und die gute Dämpfung machen die Matte zu einem idealem Begleiter am Felsen.

TESTBERICHT OCUN PADDY KAVA V2 BERGFREUNDE CRASHPAD

Es war einer der wärmsten Februare seit langem und bei dem schönem Wetter muss man natürlich sofort an den Felsen, um die Klettersaison zu eröffnen. Mit dabei war das Crashpad Paddy Kava v2 von Ocun in der Bergfreunde.de Edition.

Das in schlichtem grau gehaltene Crashpad macht von den Reißverschlüssen bis zu den Tragegurten einen sehr soliden Eindruck.

Hochwertige Metallverschlüsse

Hochwertige Metallverschlüsse


Links das "Runway"-Crashpad von pad und rechts das Paddy von Ocun

Links das „Runway“-Crashpad von pad und rechts das Paddy von Ocun

Doppelt so dick, dafür auch doppels so schwer, das Runway

Doppelt so dick, dafür auch doppels so schwer, das Runway

Ungefähr ein Mattenflügel des Runway entspricht dem kompletten Paddy. ABER zum Preis von einem Runway bekommt man 3 Paddys

Ungefähr ein Mattenflügel des Runway entspricht dem kompletten Paddy. ABER zum Preis von einem Runway bekommt man 3 Paddys


Auch sind die Karabiner am Schultergurt in dieser Version aus Alu und nicht, wie andere berichten, aus Plastik. Dank des sehr leichten Gewichts und den gepolsterten Schultergurten trägt sich das Pad fast von alleine zum Felsen. Beim Auseinanderklappen hat man dann zwei Möglichkeiten, entweder lang und schmal, für die Traversen – beziehungsweise als Schlafmatte, oder quadratisch. Bei beiden Formen gibt es keinen tiefen Spalt zwischen den beiden Hälften, in den man reintreten und umknicken kann. Nur könnte eventuell der Reisverschluss aufplatzen wenn man ihn genau trifft, dies wurde leider – oder zum Glück – nicht getestet.
Der Länge nach aufgeklappt, für Traversen perfekt

Der Länge nach aufgeklappt, für Traversen perfekt


Und für laaange Traversen zwei!

Und für laaange Traversen zwei!


Sowohl bei Stürzen beziehungsweise Sprüngen aus geringeren sowie aus größeren Höhen dämpft das Crashpad gut. Man hat auf der Matte auch genügend Platz um sich auch noch seitlich abzurollen. Natürlich wirkt das Pad vom Gipfel des Boulders etwas winzig, aber mit guten Spottern, die die Matte seitlich entsprechend mitziehen, ist es kein Problem auf dem gutem Quadratmeter zu landen. Allerdings würde ich hier trotzdem zu einem größerem und dickerem Crashpad wie dem Ocun – Paddy Dreamtime raten und das kleiner Crashpad in die „Auslaufzone“ legen.
Bei höheren Bouldern wird die Trefffläche dann doch ziemlich klein.

Bei höheren Bouldern wird die Trefffläche dann doch ziemlich klein.


Die Oberflächen sind dabei aus einem recht robustem Material gemacht, die Unterseite ist sogar mit Wasser abwaschbar.

Fazit

Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist die Matte sehr lohnenswert, das geringe Gewicht, die Flexibilität und die gute Dämpfung machen die Matte zu einem idealem Begleiter am Felsen.

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